Übersichtskarte

Der Gletscher Chicón

Sonntag, 14.02.2016

Wir haben uns um 7 Uhr morgens, recht spät also, bei Nebel auf den Weg gemacht, in Begleitung unseres Hundes.

Bis zum Wasserfall braucht man eigentlich nur so eine Stunde. Bei uns hat es sich jedoch um einiges verzögert, da wir schauen wollten ob der Weg am Fluss entlang kürzer ist. An Strecke ist es tatsächlich weniger, allerdings ist der Weg aufgrund von Gebüsch und fehlenden Flussübergängen etwas erschwert.

Dort angekommen haben wir dann erst mal gefrühstückt.
Danach ging der schwierige bzw. anstrengende Teil der Strecke los. Es sind zwar nur 5,5 Kilometer bis zur Lagune, jedoch haben wir dafür Stunden gebraucht...

Um 1 Uhr konnten wir dann oben ein kleines Mittagessen bestehend aus einer Fertigsuppe und ein paar Nudeln genießen. Auf nun fast 5000 Höhenmetern hatten auch viele von uns Kopfschmerzen und wir haben die Höhe nach dem anstrengenden Aufstieg ordentlich gemerkt.

Nach dieser kurzen Pause sind wir dann hoch zum eigentlichen Gletscher, der Weg war teilweise unterbrochen von den Lagunen und Flüssen die sich in der Regenzeit gebildet hatten, aber wir kamen irgendwann mit starkem Hagel auch da an. Letztendlich hat das nur eine halbe Stunde mehr gedauert. Es ist beeindruckend wenn man zwischen den Gletscher und die Felsen gehen kann und nur das Wasser rauschen hört.

Doch das Wetter sah nicht so aus, als würde es noch lange mitspielen, also haben wir uns recht zügig auf den Rückweg gemacht und kamen abends um 6 Uhr trocken in Munaychay wieder an.

Ausreise Teil 5

Dienstag, 12.01.2016

La Paz:


Wir sind also bis 5 Uhr ungefähr gefahren und konnten recht angenehm schlafen. Allerdings kamen wir schon recht früh in La Paz an, wodurch es draußen noch dunkel war und wir wenig Lust hatten im dunkeln durch La Paz zu laufen. Demnach saßen wir noch einige Stunden am Bahnhof, wo es ziemlich kalt war. Um 7 Uhr haben dann doch unsere Mägen geknurrt und wir sind los zur Plaza, schauen ob schon ein Cafe offen hat. Wir wollten noch am selben Nachmittag weiter nach Cusco fahren, deswegen hatten wir keine Bleibe. In dem Restaurant gab es fataler Weise ein recht günstiges aber sehr leckeres all you can eat buffet. Also haben wir da die nächsten Stunden verbracht. Wir sind dann den Tag über ein wenig durch die Gassen gelaufen und haben die Zeit vertrödelt.

Um vier ging es dann los nach Cusco. Der Bus war recht anständig, was aber nicht davon abgehalten hat, dass es wieder die ganze Nacht über reingeregnet hat. Diesmal zum Glück nicht auf uns...Wir sind dann so gegen 6 Uhr, nachdem wir recht problemlos ein 6 Monatsvisum bekommen haben, in Cusco angekommen.

Ausreise Teil 4

Sonntag, 10.01.2016

Uyuni:

Die Tour selbst startete erst um 10:30 Uhr. Peruanische Zeit, also nochmal später. Wir haben uns in ein Cafe gesetzt und Karten gespielt, bis wir dann um 11 Uhr wirklich loskamen. Als erstes sind wir zum Zugfriedhof gefahren, auf dem stehen lauter alter Züge, mit denen früher Güter nach Chile gefahren wurden. Da wir in der Wüste waren, konnten die Zuggleise immer nur geradeaus gebaut werden.


Danach sind wir weiter in die Salzwüste gefahren, der Boden besteht dort wirklich nur aus Salz und ist so eben, dass man die faszinierendsten Fotos machen kann.


Durch diese endlose Landschaft sind wir dann weiter zur Kakteeninsel gefahren. Eigentlich heißt sie Fisch Insel oder so. Auf ihr wächst eine Sorte Kakteen, die 1cm pro Jahr wächst, manche von denen sind über 10m groß und dementsprechend alt...
Von oben auf der Insel hat man einen guten rundum Blick, am Horizont sieht man erloschene Vulkane.


Diese Tour hat wirklich einen ganzen Tag gedauert. Auf dem Rückweg hat sich uns ein neues Spektakel eröffnet. Auf der Straße ganz viele Lamas und dahinter und nebendran unendlich viele Windhosen. Dauernd verschwinden welche und kommen neue dazu, nur eine hat sich gehalten. Dahinter gab es ein riesiges Gewitter, während über uns noch blauer Himmel war.


In Uyuni angekommen erwartete uns eine riesige Überraschung, die hatten den Bus für uns falsch gebucht, wodurch wir einen richtigen Luxusbus hatten und die Nacht sehr angenehm verbracht hatten.

Ausreise Teil 3

Donnerstag, 07.01.2016

La Paz:


Angekommen im Hostel bot sich uns ein neues Problem. In La Paz war Streik für den nächsten Tag angesetzt, wir wollten aber gerne dorthin um weiter zur Uyuni Wüste zu kommen. Wir haben dann einen "einheimischen" Bus gebucht, und gebeten, dass man uns Bescheid gibt wann der Bus losfährt.
Letztendlich ist er auch rechtzeitig losgekommen und die Fahrt verlief super. Irgendwann allerdings ist der Bus dann querfeldein gefahren, über Felder, Flüsse und sonstige Kiesgruben. Streik bedeutet hier nämlich, dass alle Straßen blockiert werden und die fahrenden Autos mit Steinen abgeworfen werden. Das Risiko wollte unser Busfahrer wohl nicht eingehen. Das war wohl eine der abenteuerlichsten Fahrten die ich hier bisher gemacht hatte.

 
Im Reiseführer heißt es, dass La Paz an Berghänge gebaut ist und sich so nach oben hin immer mehr erweitert, davon war am Anfang noch nichts zu sehen und wir waren schon verwundert, doch irgendwann hörten die Häuser auf und es ging nur noch bergab, von da an hat man gesehen was mit dem Höhenunterschied gemeint ist.


Wir sind also fast ganz runter gefahren und haben eine Touri Info gesucht, nur um rauszufinden, dass die Uyuni Wüste komplett ausgebucht war für die folgenden Tage wegen den Rennen von Dakar...
Also haben wir die nächsten Tage in La Paz verbracht ein paar Museen angeschaut, den Markt besucht und viel und gut gegessen. Durch die Stadt haben wir eine free walking tour gemacht, da haben wir unter anderem etwas über Bräuche etc.. erfahren.


Die Kirche San Francisco, die heute an der gleichnamigen Plaza steht, stand vorher an einem Fluss und wurde von den Spaniern gebaut, die auf der anderen Flussseite lebten. Ging ein Nativo über diesen Fluss, wurde er getötet. Um diese aber trotzdem zu katholisieren, wurde ihnen diese Kirche vor die Nase gesetzt und gesagt, dass in dieser Kirche ihre Seelen steckten. Diese würden sie nur wiederbekommen, wenn sie jeden Sonntag in die Kirche gehen. Nach einem Einsturz der Kirche waren die Spanier so gnädig den Nativos Arbeit zu geben und ließen sie die Kirche wiederaufbauen. Da diese aber immer noch an Pachamama glaubten, haben sie gewisse Elemente von ihrer Religion mit in die Fundamente eingebaut.
Hier ist es Brauch in die Fundamente eines Hauses Opfergaben an die Pachamama zu bringen. Heutzutage werden dazu hauptsächlich Lama Föten benutzt. Vor gar nicht allzu langer Zeit wurden jedoch Menschenopfer gebracht. Das heißt Betrunkene, die irgendwann sagen, dass sie ihr Leben verwirkt haben etc. wurden lebendig in die Fundamente einbetoniert.
Etwas weiter entfernt steht das San Pedro Gefängnis, die Gefangenen haben dort wie einen eigenen Staat aufgebaut. Sie zahlen um da drinnen wohnen zu können, wer dann nicht auch noch für seine Familie zahlen kann holt sie zu sich. Es gibt keine wirklichen Wärter, da diejenigen, die fliehen von den Insassen selbst über Connections gesucht werden und dann Selbstjustiz verüben. Die Lebenschancen sind dann dementsprechend gering, weil die Insassen ihre Freiheiten behalten wollen.
Danach kamen wir zu einer Plaza mit lauter wichtigen Gebäuden, unter anderem dem Präsidentenhaus, in dem aber keiner wohnt, weil die letzten alle dort umgebracht wurden, ob vom Balkon gestürzt, ein Brand etc... es war viel dabei.
Später haben wir dann noch die Gondel gesucht, die als schnelle Verbindung zwischen den Slums und der Innenstadt dient. Sie ist sehr billig, damit die Leute von den Ränden trotzdem unten arbeiten können. Es bietet außerdem eine atemberaubende Sicht auf fast ganz La Paz.


An einem anderen Tag haben wir dann die Valle de la Luna besucht, der Mondweg. Er besteht aus merkwürdig geformten Steinen in einem Teil außerhalb der Stadt.


Nachdem wir dann für den übernächsten Tag doch noch eine Tour nach Uyuni bekommen haben, mussten wir den folgenden Tag irgendwie totschlagen, weil wir eine Nachtfahrt gebucht hatten. Ohne etwas besonderes zu tun, ging der Tag dann doch rum und wir saßen abends im Bus, jedoch hätten wir einen besseren Bus buchen solle. Die Sitze waren unglaublich klein und eng und es hat die ganze Zeit vom Dach aus auf uns herab geregnet. Demnach waren wir echt froh, als wir morgens um 5:30 in Uyuni ankamen, eine richtige Wüstenstadt...

Ausreise Teil 2

Montag, 04.01.2016

Copacabana:


Um 7 Uhr gings dann los nach Copacabana, die Fahrt war recht schön, hauptsächlich am See entlang. An der Grenze mussten wir nach der Ausreise zwei Stunden in der Sonne warten bis wir wieder einreisen durften. Eine Stunde sind wir danach noch weiter und haben ziemlich direkt ein Hostel gefunden. Die Stadt besteht hauptsächlich aus der kleinen Touristraße, die die direkt zum Titicaca See führt. An dem Tag haben wir nicht mehr gemacht als unsere Tour für den nächsten Tag zu buchen.


Um 8 Uhr am nächsten Tag ging es dann los mit dem Boot zur Isla de Sol, die Fahrt hat ca. 2h gedauert. Da wir die Tagestour vor hatten und nicht die Halbtagstour sind wir den ganzen Vormittag, bis um 3 Uhr einmal um die Insel gelaufen. Sie ist knapp 15 km lang und besitzt viele Inka Ruinen. Der Sonnengott soll auf diese Insel die ersten Inkas gesetzt haben.
Die Landschaft der Insel veränderte sich von Sträuchern und Steinen im Norden zu Wäldern und Wiesen im Süden. Dort war die Insel dann auch bewohnt und es gab Hotels und Restaurants und die Touristände.

Da wir aber etwas spät dran waren sind wir daran eigentlich nur vorbei gerannt so gut es ging. Unten mussten wir dann feststellen, dass unser Boot tatsächlich schon länger weg war, aber bei den Rückfahrten scheint es hier nicht zu interessieren welche Boote man nimmt.

Ausreise Teil 1

Samstag, 02.01.2016

Puno:

Von Cusco nach Puno sind es ungefähr 8h Fahrt, die wir auch in einem sehr angenehmen Bus verbracht haben. Die Landschaft außerhalb hat sich während der Fahrt nicht groß verändert, wir kamen nur immer höher und hatten die Schneegipfel fast neben uns, das war beeindruckend. Nach der Hälfte der Fahrt tauchten dann auch immer mehr Lamas und Alpakas auf, die in riesigen Herden herumliefen. Die Fahrt ging großteils am Fluss entlang und irgendwann waren wir total verwundert, als auf einmal Flamingos da standen und Möwen herum flogen. Auf 4000m erwartest du alles, nur keine Flamingos...
In Puno angekommen mussten wir erst mal feststellen, dass das wirklich keine schöne Stadt ist, an den Ränden braune, nicht fertig gebaute Häuser und auch der Stadtkern ist nicht gerade als schön zu bezeichnen.
Angekommen fanden wir recht schnell ein Hostel, in welchem wir auch gleich die Tour auf die schwimmenden Inseln am nächsten Tag und die Weiterfahrt nach Copacabana gebucht haben.
Abends sind wir dann noch eine kleine Straßenpizza essen gegangen und sind kurz durch die Stadt, es war aber nichts los, von daher gingen wir früh schlafen.
Am nächsten Tag ging es dann so gegen 6 Uhr los. Wir gingen an den Hafen und setzten uns in eines der Boote.


Unerwarteterweise ging die Tour auch rechtzeitig los. Wir fuhren erst mal nur 40km durch Schilf und grünes Wasser, der See scheint lange nicht tief zu werden, man sieht die ganze Zeit den Boden unter sich. Nach aber ungefähr 2h Fahrt kommen wir zu einer Insel der Urus, die Einheimischen die auf dem See wohnen. Das faszinierende ist, dass alles aus Schilf besteht, die Insel, die Häuser etc... Sie benutzen es auch zum Essen und was weiß ich nicht was, jedenfalls ist es das wichtigste Gut dort. Leider wirkt alles so touristisch, dass man es nicht so ganz ernst nehmen kann, auch wenn die Leute da früher wirklich so gewohnt haben.

Ich war trotzdem froh es gesehen zu haben.
Danach ging es dann nochmal 2h weiter im Boot. Nach wenigen Minuten wurde das Wasser dunkelblau und es kamen auch Wellen auf, man merkte wie der See immer tiefer wurde. An seinen tiefsten Stellen ist er bis zu 280m tief und so kalt, dass man nur auf 80m runterkommt und als normaler Mensch auch nur 8 min wirklich schwimmen kann.


Nach den 2h kamen wir auf der Insel Taquile an, sie hat knapp 3000 Einwohner. Ein Brauch ist hier, dass die Männer Mützen stricken, sie Stricken allerdings auf so besondere Weise, dass sie 2 Monate dafür brauchen. Mit den Mützen geben sie sich auch richtig Mühe, weil die Frauen sich ihren Mann hier tatsächlich nach den Mützen aussuchen. Das heißt, wer die beste Mütze hat, der wird geheiratet. Auch ändern sich die Mützen, das heißt verheiratete Männer tragen kürzere und ein farbigere Bommel als Singles. Auch gibt es hier kein Gefängnis und keine Polizei, sie entscheiden selbst, was mit Verbrechern geschieht.


Mittagessen gab es dann etwas abseits auf einer kleinen Erhöhung mit einer unglaublichen Aussicht auf den See. Es gab Trucha mit Reis und Pommes, ziemlich lecker, die Truchas kamen auch frisch aus dem Lago Titicaca.


Danach ging es dann auch schon zurück. Aufgrund der Sonneneinstrahlung auf der Insel bin ich auf dem Boot dann auch eingeschlafen. Man hat sich wie auf dem Meer gefühlt mit den Möwen und den Wellen, es hat nur der Salzgeruch gefehlt.


Angekommen haben wir uns nur noch Bötchen und Belag gekauft, es in dem Hostel zu uns genommen und sind fix und fertig eingeschlafen.

Machu Picchu

Freitag, 04.12.2015

Das Hotel Belmont hat uns Freiwillige und alle Kinder sowie Mitarbeiter von Corazones para Peru zum Machu Picchu eingeladen, anfang November sind wir also um 4 Uhr morgens aufgestanden und wurden von Luis abgeholt, der uns nach Ollantaytambo gefahren hat, von wo aus die Züge losfahren. Der erste Zug den ich hier gesehen habe. Und nach all den Monaten in Urubamba kam es mir echt luxuriös vor darin zu fahren. Wir haben schon im Zug Kleinigkeiten zu essen bekommen, am Machu Picchu angekommen, haben wir dann noch ein kleines Frühstück mit Brötchen und Croissants bekommen. Danach haben wir eine Führung durch die Ruinen bekommen, das ist wirklich beeindruckend und es lohnt sich zu sehen, trotz der Preise.

Nach dem Rundgang sind wir noch eigenständig losgezogen und haben uns dann zum Mittagessen getroffen. Da wir vom Hotel eingeladen wurden durften wir uns am Buffet bedienen, all you can eat... Normalerweise kostet das 40$ pro Person, umso erstaunlicher finde ich es, dass alle Kinder und Mitarbeiter eingeladen wurden.

Normalerweise machen die Ruinen um 4 Uhr zu, wir wurden aber nochmal rein gelassen um uns umzusehen als alle Touristen draußen waren. Danach haben wir den letzten Bus runtergenommen und haben in dem kleinen Dörfchen noch auf den Zug gewartet. Ein paar von uns sind noch für eine Stunde in die heißen Quellen gegangen. Mit dem Zug sind wir dann spät abends in Ollantaytambo wieder angekommen und noch hoch nach Munaychay gefahren.

Arequipa und der Colca Canyon

Freitag, 23.10.2015

Wir haben uns jetzt das erste Mal zwei Tage frei genommen um ein verlängertes Wochenende genießen zu können. Dienstag Abend sind wir losgefahren, über Cusco nach Arequipa. Die Fahrt hat 10h gedauert, war aber recht angenehm, weil der Bus der pure Luxus war, vor allem für hier. Es gab Sitze die du so verstellen konntest, dass man sich fast hinlegen konnte, Abendessen, ein Sicherheitsvideo, Decken und Kissen, etc...

Am nächsten Morgen haben wir uns direkt ein Hostel genommen und sind los ins Stadt Zentrum. Wie in jeder Stadt ist die Plaza de Armas der "Hauptplatz". Wir haben uns also erst umgeschaut und haben die "Shoppingmeile" kennengelernt. Im Starbucks haben wir dann einen Plan gemacht für den Tag. Wir haben noch ein paar Kirchen etc. besucht und sind dann in das Kloster Sankt Catalina gegangen.

Danach waren wir in der Creperie essen und haben weiter die Stadt angeschaut. Abends haben wir noch Cola, Cocktails und Pommes auf einem Hausdach gegessen. Am nächsten Morgen haben wir uns noch mit anderen getroffen und sind lecker frühstücken gegangen.

Danach wollten wir eigentlich noch einige Häuser und Kirchen anschauen, allerdings war Feiertag und es hatte fast alles zu. Stattdessen haben wir eine kleine Bustour durch die abgelegenen Teile von Arequipa gemacht.

Abends sind wir Pizza und Salat essen gegangen und früh ins Bett, da wir am nächsten Morgen um drei Uhr abgeholt wurden...

In dem Collectivo saßen noch zwei andere Deutsche und ein paar Franzosen. Aufgrund der Uhrzeit habe zumindest ich auf der Fahrt nochmal geschlafen. "Angekommen" haben wir kurz gefrühstückt und sind dann weitergefahren.

Irgendwann kamen wir am "Kondornest" an und haben von einem Aussichtspunkt Kondore gesehen, riesige Viecher...

Weiter gings dann bis zu einem Dorf namens Cabanaconde,dort hat uns unser Guide namens Hans empfangen und es ging los. Wir sind den ganzen restlichen Vormittag runter in den Canyon gelaufen und kamen so um drei in unserem Hostel an.

 

Hier ist alles mega überteuert, weil es insgesamt nur ungefähr zwei Tiendas gab. Zum Glück war das Essen auch im Preis inbegriffen. Richtig fertig sind wir dann ins Bett.

Am nächsten Morgen haben wir Zeit gehabt, weil die Strecke nicht so lang und anstrengend war. Wir sind also um 8 ungefähr los und sind nur unten im Canyon weitergelaufen, es war doch ordentlich Strecke und mit der Sonne auch nicht ganz so angenehm, aber wirklich anstrengend war es nicht. Es war nur sehr rutschig wenn es bergab ging, da der Weg doch sehr sandig und steinig war.

Wir sind noch vor dem Mittagessen in der Oase angekommen. Undzwar wortwörtlich, die Berge sind teilweise so steil, dass nichts darauf wachsen kann, der Rest ist mit Kakteen und dürrem Gebüsch bewachsen. Unten am Fluss und um den Wasserfall wächst aber doch alles. Diese Unterkunft war mit Pool und wir sind bis zum nächsten Morgen um 5 geblieben.

Da ging es los wieder aus dem Canyon raus. Wir sind so früh los, damit wir nicht in die Sonne kommen. Der Aufstieg war eigentlich nur knapp 3-4 km lang, hatte allerdings mehr als 1000 Höhenmeter. Nach drei Stunden sind wir, bzw. ich oben angekommen.

Nach einem kurzen Frühstück in Cabanaconde sind wir dann wieder zurück gefahren, haben aber noch an einem Aussichtspunkt angehalten auf 4.900 m Höhe. Wir haben noch Pause bei heißen Quellen gemacht, sind jedoch nicht rein, sondern haben uns am Fluss nebenan abgekühlt.

Weiter ging es noch durch einen Nationalpark, in dem wir unendlich viele Lamas, Alpakas und Vikuñas gesehen haben. In Arequipa angekommen haben wir noch die Chance genutzt und haben Kuchen und McDonalds Eis gegessen, weil es das bei uns in Urubamba nicht gibt. Die Busfahrt zurück war dann recht unspannend und der Arbeitstag danach recht anstrengend.

Der nächste Berg...

Donnerstag, 01.10.2015

Am Mittwoch haben wir relativ kurzfristig beschlossen unten in Girasoles zu übernachten und um 3 Uhr nachts loszugehen, den nächsten Berg zu besteigen. Von Urubamba aus sieht man auf dem Berg ein Gipfelkreuz und Inka Ruinen, so hoch sind wir leider nicht gekommen, aber das wird nachgeholt.
Es war sehr spaßig, auch wenn es irgendwann angefangen hat zu regnen.


Als der Weg aufgehört hathaben wir uns hingesetzt und den Sonnenaufgang mit Pfannkuchen erwartet. Man hat zwar aufgrund der Wolken relativ wenig gesehen aber es war trotzdem wunderschön.




Danach haben wir uns aufgeteilt und sind querfeldein gegangen und haben gehofft oben einen Weg zu finden, weil den gleichen Weg runter hätten wir nicht nehmen können.


Zum Glück gab es einen der bis runter nach Chicon ging...

Lares

Mittwoch, 16.09.2015

Diesen Sonntag (13.09.15) waren wir in Lares, in den heißen Quellen. Der Weg dahin dauert 3 Stunden, allerdings nur, weil der Großteil des Weges aus Serpentinen besteht.

    

Auf dem Weg dahin haben wir festgestellt, dass es Lamas/ Alpakas anscheinend erst ab einer Höhe ab 4000m gibt.

Der Gipfel befindet sich auf einer Höhe von knapp 4400m, da hast du den Schnee schon leicht im Gesicht gespürt. Zumindest war es eiskalt

.

An den Quellen angekommen schien zum Glück die Sonne und es wurde auch außerhalb des Wassers schön warm. Das Wasser ist übrigens braun, aufgrund der Mineralien. Es war ein sehr schöner und vor allem sehr angenehmer Tag, weil man endlich mal komplett abschalten konnte.

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